Türwächter-Montage München

Türwächter sind das Mittel der Wahl, um Notausgänge, Flucht- und Rettungswege sowie Feuerschutztüren von unbefugter Nutzung zu schützen. Ein fachgerecht montierter Türwächter schlägt Alarm, wenn Unbefugte versuchen, die Türe zu nutzen. Mit einem passenden Schlüssel – Türwächter werden immer mit mehreren Schlüsseln geliefert – ist es aber weiterhin möglich, die Tür zu öffnen, ohne Alarm auszulösen. Wir beschaffen, liefern und montieren Türwächter in verschiedenen Ausführungen im Kundenauftrag in München und dem Umland. Die verschiedenen Modelle erfüllen je nach Auswahl die folgenden DIN Normen: DIN EN 179, DIN EN 1125.

Türwächter

Beschaffung, Lieferung & Montage eines Türwächters in gewünschter Ausführung

ab

495 .00

Das Angebot richtet sich an gewerbliche Auftraggeber. Der angegebene Preis bezieht sich auf die Standardvariante inklusive Montage auf einer Standardtüre und versteht sich zzgl. MwSt.

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Varianten / Ausführungen

  • gleichschließend (mit einem Schlüssel alle Türwächter öffnen)
  • verschiedenschließend (je Türwächter einen eigenen Schlüssel
  • für Notausgänge mit Panikstangen/Panikverschlüssen (DIN EN 1125)
  • extra laut (regulär 80dB, extra laut = 105 dB)
  • Sicherung für Fenster & Fenstergriffe
  • ohne Voralarm / mit Voralarm
  • Einhandtürwächter (DIN EN 179)
  • nachtleuchtend

Bitte beachten Sie, dass je nach Ausführung Zusatzkosten anfallen.

Was ist ein Türwächter?

Türwächter hat jeder schon einmal gesehen, sie finden sich in Schulen, Behörden und Bürogebäuden. Sie werden so an der Tür montiert, dass die Klinke auf ihrem Weg nach unten blockiert wird. Die Tür ist dabei allerdings nicht verschlossen. Wird der Türwächter seitlich gedreht, kann die Tür ganz normal geöffnet werden, so kann eine Fluchttür jederzeit genutzt werden. Gleichzeitig wird jedoch ein lauter akustischer Alarm ausgelöst. So bleiben Fluchtwege unversperrt, Unbefugt werden aber davon abgehalten, den Eingang zu benutzen. Eine Montage ist nicht nur an Türen möglich, auch Fenster können mit einem derartigen Verschluss gesichert werden. Wer über einen Schlüssel für die Tür verfügt, kann den Durchgang auch weiterhin benutzen, in dem er zur Entriegelung das Türschloss nutzt. Um den Alarm zu deaktivieren, benötigt man einen zum Türwächter passenden Schlüssel. Um eine Tür dauerhaft freizugeben, beispielsweise bei einem Tag der offenen Tür, kann der Türwächter nach unten geschoben werden. Dafür wird wiederum ein Schlüssel benötigt.

Türwächter sind in verschiedenen Ausführungen erhältlich, wichtig sind hier die DIN-Normen DIN EN 179 und DIN EN 1125 (mehr dazu erfahren Sie weiter unten im Text). Auch bei der Lautstärke gibt es Unterschiede: Reguläre Türwächter erzeugen 80 Dezibel, extra laute Ausführungen kommen aus 105 Dezibel. Einige Modelle leuchten im Dunklen und weisen so auch bei Nacht oder bei einem Stromausfall den Weg ins Freie. Auch Stangengriffe, wie man sie in Altersheimen und Krankenhäusern antrifft, können mit speziellen Türgriffen gesichert werden.

Das sind die Normen DIN EN 179 und DIN EN 1125

Die beiden europäischen Normen DIN EN 179 und DIN EN 1125 sind seit 2002 in Kraft und regeln, wie die Türbeschläge an Fluchtwegen auszusehen haben. DIN EN 179 bezieht sich dabei auf Notausgänge, also an Türen in Flucht- und Rettungswegen, wo Notsituationen, aber keine Paniksituationen entstehen dürfen. Das setzt voraus, das eventuell fliehende Personen mit den räumlichen Gegebenheiten vertraut sind. Das ist zum Beispiel in einem Bürogebäude ohne Publikumsverkehr der Fall. An solchen Türen sind verschiedene Beschläge zugelassen, sie haben gemein, dass sie auch in Notsituationen zuverlässig geöffnet werden können. Außerdem müssen sie so gestaltet sein, dass man sich an ihnen nicht verletzen kann. Auch Kleidung darf sich nicht an der Klinke verhaken können.

Halten sich regelmäßig Personen in einem Gebäude auf, die die Örtlichkeiten nicht kennen, ist davon auszugehen, dass es bei einem Notfall zu Panik kommen kann. Das betrifft zum Beispiel öffentliche Gebäude oder Büros mit Publikumsverkehr. In diesem Fall gelten strengere Regeln, was die Nutzbarkeit der Notausgänge betrifft. Diese Ausgänge müssen mit einem waagrechten, über die ganze Breite der Türe reichenden Druck- oder Griffstange gesichert sein. Diese Verriegelungen lassen sich einfach betätigen und geben auch nach, wenn eine Person gegen die Tür gedrückt wird. Der Türwächter, mit denen eine Durchgangstür gesichert ist, muss den geltenden Normen angepasst sein.

Vorteile von Türwächtern

Es wurde bereits angesprochen: Türwächter dienen in erster Linie dazu, Fluchtwege offenzuhalten, Unbefugten aber gleichzeitig die Benutzung der Tür zu erschweren. Das passiert zum einen durch Abschreckung: Niemand löst gerne einen Alarm aus, der im schlimmsten Fall einen Feuerwehreinsatz nach sich ziehen kann. Zum anderen ist ein unbemerktes Eindringen unmöglich, wenn es von einem lauten Alarm begleitet wird. Dieser Alarm hat aber auch einen Sicherheitsaspekt. Bemerkt eine Person einen Brandherd und flieht durch den nächsten (mit einem Türwächter gesicherten) Notausgang, löst sie damit auch ein akustisches Signal aus, das andere Personen im Gebäude auf die Gefahr aufmerksam macht.
Hinzukommt die einfache Bedienbarkeit von Türwächter. Selbst jemand, der noch nie in seinem Leben einen Türwächter gesehen hat, wird anhand des kleinen Piktogramms auf dem Gerät sofort wissen, was er zu tun hat. Selbst wenn ein Fliehender rein instinktiv handelt, wird er versuchen, die Klinke freizubekommen. Dabei wird er auch am Türwächter rütteln und ziehen. So wird der Alarm ausgelöst und der Weg freigegeben.

Aber auch für Chefs, Immobilienbesitzer und jeden, der sein Gebäude sicherer machen will, hat der Türwächter große Vorteile. Er kann an jeder Tür nachträglich montiert werden. Der Aufwand hält sich dabei in Grenzen, große Vorbereitungen sind nur selten nötig. Sind die Türwächter erst einmal installiert, sind sie sehr unkompliziert. Sie müssen nur selten gewartet werden und arbeiten komplett netzunabhängig. Damit entfällt auch die Notwendigkeit einer aufwendigen Elektroinstallation. Dafür ist es kein Problem, Türwächter mit einem bestehenden Schließsystem zu verknüpfen, auch Geräte mit Funkverbindung sind erhältlich. Das ermöglicht die Fernüberwachung der Fluchtwege. Auch der Preis spielt hier eine Rolle: Türwächter kosten selbst nicht viel, große Baumaßnahmen sind nicht nötig. Bei uns bekommen Sie einen Türwächter inklusive Montage an einer Standardtüre bereits für 495 Euro. Gerne erstellen wir Ihnen ein individuelles Angebot.

Tipps für sichere Fluchtwege

Mit einigen kleinen Maßnahmen können sie Fluchtwege in Ihren Gebäuden deutlich sicherer gestalten – absolut kostenfrei!
Treppenhäuser und Durchgänge sollten nicht zu Abstell- oder Lagerräumen umfunktioniert werden. So bleiben sie stets begehbar und werden im Ernstfall nicht zu einer tödlichen Falle. Das gilt auch für den Außenbereich: Fluchtwege und Feuerwehrzufahrten sind keine Parkplätze! Auch die Fluchttüren dürfen nicht versperrt oder verkeilt werden.

Sorgen Sie außerdem dafür, dass jeder, der sich im Gebäude aufhält, die Fluchtwege schnell und einfach finden kann. Fluchtwegsschilder sollten immer gut sichtbar sein, sie sollten nicht verstellt oder eigenmächtig entfernt werden. Neue Mitarbeiter können bei einer Führung auf die korrekten Fluchtwege hingewiesen werden. Für Gäste und Kunden können entsprechende Pläne ausgehängt werden.

Es empfiehlt sich auch, mit den Mitarbeitern in regelmäßigen Abständen die richtigen Verhaltensweisen im Notfall durchzugehen. Im Brandfall sollte man beispielsweise keine Aufzüge benutzen, verletzten Personen muss bei der Flucht geholfen werden. Und: Auch wenn es im Ernstfall schwierig zu beherzigen ist, die Flucht sollte immer geordnet und besonnen ablaufen. Hektisches und kopfloses Davoneilen führt oft zu Unfällen und Gefahrensituationen, die absolut vermeidbar wären.

Lieferung, Beschaffung & Montage von Einhandtürwächtern

Beauftragen Sie jetzt die fachgerechte Montage von Türwächtern auf Holz-, Glaß-, oder Metalltüren um den unbefugten Zutritt zu vermeiden.

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