Fachgerechte Versiegelung von Designböden

Schutzversiegelung von Designböden

Die Anschaffung eines Designbodens ist eine lohnende Investition. Ein fachgerecht verklebter Bodenbelag dieser Art hält bei nicht gewerblicher Nutzung in der Regel zwischen 10 und 20 Jahren. Möchte man die Haltbarkeit weiter erhöhen, oder wird der Fußboden stark beansprucht, lohnt es sich eine fachgerechte Versiegelung vor der ersten Nutzung auftragen zu lassen.

Wenn man für die Beschichtung keinen Fachbetrieb engagieren möchte und handwerklich geschickter oder geübt ist, kann man die Versiegelung unter Umständen selbst ausführen. Im Folgenden erklären wir wie. Bitte beachten Sie, dass es sich nur um eine Empfehlung der Materialverarbeitung handelt. Die jeweiligen Umstände müssen für jeden Untergrund individuell bestimmt werden.

Versiegelter Fußboden

Anleitung zur professionellen Versiegelung von Designfußböden

Benötigte Zeit: 4 Stunden.

Die Anleitung für die Versiegelung von Designböden, bezieht sich auf eine angenommene Fläche von 25m². Zeitgleich wird davon ausgegangen, dass der Boden zum einen frisch verlegt und zum anderen bereits komplett frei von Einrichtung ist, sodass mit den Arbeiten ohne Unterbrechung umgehend begonnen werden kann.

  1. Abkleben der umliegenden Flächen

    Um im späteren Verlauf keine zusätzlichen Wartezeiten zu erzeugen, empfiehlt es sich, vor Beginn der Arbeiten alle nicht zu beschichtenden Flächen (angrenzende Fußböden, Wände, Türstöcke, etc.) vorher mit Krepp- oder Goldband und Folie abzukleben.

  2. Anrauen der zu versiegelnden Flächen

    Die zu versiegelnden Flächen sollten vor der Beschichtung mit einer Einscheibenmaschine angeraut werden. In der Regel eignet sich dafür ein grünes Sanierpad. Die Geschwindigkeit sollte dabei gemäß gewählt werden. Zeitgleich bleibt man auf jedem m² ca. 1 – 2 Minuten, je nach Qualität.

  3. Sorgfältige Reinigung der angerauten Flächen

    Das optimale Werkzeug für die Reinigung von angeraute Flächen ist eine Scheuersaugmaschine. Diese sorgt mit dem zeitgleichen Bürsten und Saugen unter Wasser für perfekte Aufnahme des abgetragenen Materials sowie Schmutzrückständen. Die Nutzung eines Spezial- oder einfachen Allzweckreinigers ist je nach Material vorgeschrieben, bzw. notwendig. Steht keine Scheuersaugmaschine zur Verfügung, kann alternativ auch eine mehrfache Reinigung mit dem Mopp erfolgen.

  4. Trocknung sowie Vorbereitung der Beschichtung

    Die Trocknung der Fläche durch ausreichende Wartezeit, oder Einsatz eines Heizlüfters ist vor der Versiegelung obligatorisch. In derselben Zeit, kann man die Komponenten der Beschichtung, sowie ausreichend Eimer und ein Rührwerk vorbereiten. Auch sollte man das notwendige Werkzeug* (weiter unten beschrieben) griffbereit zurechtlegen.

  5. Auftrag der Fußbodenversiegelung (letzter Schritt)

    Die 2-komponentige Fußbodenversiegelung muss nach dem jeweiligen Anwendungshinweis vermengt werden. Nach dem Umgießen in einen Eimer, welcher zur Beschichtung genutzt wird, kann selbige mit der Rolle aufgetragen werden. Dabei sollte man gegen die Struktur des Fußbodens beginnend und mit der Struktur des Fußbodens endend, den Auftrag im Kreuzgang vornehmen. Ist die Fläche gleichmäßig mit dem Material versiegelt, darf ein letzter Abzug des Materials erfolgen, wenn man noch innerhalb der Topfzeit liegt.

Der Auftrag der Beschichtung stellt den letzten Schritt der Fußbodenversiegelung dar. Nun erfolgt nur noch die Trocknungszeit von mind. 24 Stunden für die Begehbarkeit und 5 Tage für die volle Belastung.

*Notwendiges Werkzeug:

Eimer (Metall und Kunststoff), Gitter aus Metall, Rolle, Bügel, Pinsel, Bohrmaschine und Rührwerk, Überzieher für Schuhe, einen Eimer Wasser, Uhr

Doppelte Beschichtung / strapazierfähigere Nutzschicht

Um eine besonders widerstandsfähige Nutzschicht zu erhalten, empfiehlt sich eine zweifache Beschichtung aufzutragen. Um den Schritt 2. – 5. nicht erneut ausführen zu müssen, sollte man die zweite Beschichtung innerhalb der vom Hersteller vorgeschriebenen Zeit ausgeführt werden.

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